Unsere Welt ist geprägt durch Naturwissenschaft und Technik. Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) ist eine notwendige Voraussetzung, um die moderne Welt zu verstehen, in ihr zu bestehen, und Herausforderungen der Menschheit durch Innovationen in diesen Feldern lösen zu können. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Technologisierung nahezu aller Lebensbereiche liegt darin auch ein wesentlicher Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur verantwortlichen Mitgestaltung unserer Zukunft.

Redaktion DL4KAL

Montag, 26. Februar 2018

MakerSpace Bonn e.V. – Eröffnung am 03.03.2018


Der MakerSpace Bonn e.V. lädt ein zur Eröffnung seiner Räumlichkeiten

Ehrenamtliche Initiative ermöglicht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Codieren, Programmieren-Lernen, Basteln mit Elektronik u.v.a.m.

Der MakerSpace Bonn e.V. öffnet erstmals seine Türen und lädt alle Interessierten sehr herzlich dazu ein.

Die Eröffnung .ndet statt am Samstag, dem 03.03.2018, ab 15Uhr in der Kennedyallee 18-20 in 53175 Bonn Plittersdorf. Dort befindet sich ein Telekom Technik Gebäude, in dessen erstes Stockwerk jetzt der MakerSpace Bonn eingezogen ist.

Der 2017 gegründete Verein ist der Träger und Betreiber dieser offenen Werkstatt und Mitglied im „Verbund Offener Werkstätten e.V.“. Das geplante Angebot reicht von Zeiten zum Basteln an eigenen Projekten, über Workshops und Vorträgebis zu Veranstaltungen wie Repair-Cafés oder regelmäßigenTreffen lokaler Gruppen. Die Ausstattung wird kontinuierlich erweitert. Dabei ist der gemeinnützige Verein auf Sach- und Geldspenden angewiesen. Zu Beginn gibt es bereits mehrere Elektronik-Arbeitsplätze, PCs, Werkzeug zur Holz- und Metallbearbeitung, mehrere 3D-Drucker und einen Lasercutter. Der Verein hat sich die Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Bildung im Zeitalter der Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben.

Dabei ist die Philosophie der Initiatoren Stefan Wolfrum und Salim Deeb die Aktivierung der Gemeinschaft: „Neugierde und Forschergeist im Bereich der MINT Fächer, gepaart mit Kreativität und Wissenstransfer untereinander sollen hier gefördert werden“, sagt Wolfrum. „Jeder der bereit ist, sein Wissen oder seine Fertigkeiten weiterzugeben, ist genauso willkommen, wie der Neugierige oder der Anfänger“, fügt sein Partner Deeb hinzu.

So stehen demnächst Kurse zum Programmieren-Lernen, zur Einführung in Microcomputer (Calliope, Arduino), zum Löten- Lernen, zur Einführung in die Elektronik etc. auf dem Plan.

Mittelfristig wird auch das Reparieren von Fahrrädern, das Bedrucken von Materialien, das CNC-Fräsen und das Nähen (mit Nähkursen) im MakerSpace Bonn möglich sein. Geplant ist, die Räumlichkeiten auf Anfrage auch Gruppen/Teams/Firmen zur Verfügung zu stellen, wenn gerade keine offenen Werkstattzeiten oder andere Veranstaltungen stattfinden.

Die Parkmöglichkeiten vor Ort sind begrenzt (Straßenrand). Nutzen Sie daher bitte öffentliche Verkehrsmittel, z.B. die Bus-Linien 610/631/637/638 (Haltestelle Deutsche Forschungsgemeinschaft) oder die Stadtbahn-Linien 16, 63, 67 (Haltestelle Hochkreuz/Deutsches Museum Bonn, dann knapp
5 Minuten Fußweg in die Kennedyallee).

Kontakt: MakerSpace Bonn e.V.
Vorstand: Stefan Wolfrum, Salim Deeb

hallo@makerspacebonn.de

https://makerspacebonn.de

https://twitter.com/makerspacebonn

https://instagram.com/makerspacebonn

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Donnerstag, 8. Februar 2018

EMV-Umfrage zum Grundrauschen

Auf der Webseite des DARC-EMV-Referates ist eine Umfrage zum Grundrauschen onlinegegangen. Die Mitarbeiter des EMV-Referates freuen sich über rege Teilnahme, um ein möglichst genaues Bild über die elektromagnetische Umgebung zu erhalten. Die Information ist für die Lobbyarbeit des DARC e.V. essentiell.

Die Umfrage erhebt nicht den Anspruch einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit, sondern dient dazu, eine Übersicht zu erhalten, wem wo, auf welchem Band der Funkverkehr durch nicht naturgegebene Störungen verleidet wird.

Bitte beachten Sie beim Ausfüllen des Formulars auf folgende Hinweise:

1. Nur die Uhrzeit der Messung eintragen, nicht die Uhrzeit des Listeneintrags verwenden.
2. Bei verwendetem Gerät unbedingt darauf achten, dass der Vorverstärker ausgeschaltet ist und das bei der Gerätebezeichnung nur der Gerätename steht, z.B. FT-991 oder TS-590.
3. Auf allen Bändern dieselbe Bandbreite verwenden.
4. Nur eine der drei Pegel-Spalten benutzen, bei S-Meter nur den S-Wert eintragen, z.B. 9 oder 910 für S9+10 dB.

Treffen der SDR - Nutzer Raum Köln / Bonn 15.02.2018, Fachvortrag QRP uBitX

Am Donnerstag, dem 15.02.2018 findet ab 15:00 Uhr ein Treffen der Nutzer von Software Defined Radio in den Räumen des DARC - Ortverbandes Siebengebirge statt. In zwangloser Runde wollen wir uns über Erfahrungen austauschen und ggf. regelmäßige Treffen oder Workshops planen. Jeder Teilnehmer darf nach Wunsch sein Gerät vorstellen. Der Versammlungsort ist: An der Dohlenhecke 1, 53639 Königswinter . Nach der Veranstaltung ist jeder eingeladen am Vereinsabend des Ortsverbandes teilzunehmen. Es wird einen interessanten Fachvortrag geben.

Erhard (DF3FY) berichtet ab 19:00 Uhr über seine Erlebnisse mit dem QRP Spaß aus Indien

 Folgende Punkte werden in dem Vortrag behandelt:

 * Einbau in ein HF-taugliches Gehäuse
 * Modifikation und Abgleich der Endstufe
 * ALC-Nachrüstung
 * Einstellung des NF-Teils
 * Nachrüstung eines Sprachprozessors

 * Update der Firmware inkl. der dazu erforderlichen Software-Umgebung

Wir hoffen auf rege Teilnahme. Alle Mitglieder und Funkfreunde sind herzlichst eingeladen.

Die Schweizer Bake auf 5291 KHz

Die Redaktion macht auf ein Bakenprojekt in der Schweiz aufmerksam. Seit 2014 betreibt die Sektion Sursee der USKA eine Bake zur Beobachtung der Ausbreitungsbedingungen im 60m-Band. Die Bake in JN47BE sendet jeweils zur vollen Minute auf 5291 Khz. Die Sendeleistung wird schrittweise von 10 Watt bis auf 10 Milliwatt verringert. Als Antenne wird ein NVIS-Dipol verwendet.  Die Betreiber freuen sich über Empfangsberichte.

Mehr zur Bake in einem Bericht aus der USKA - Vereinszeitung. 

Donnerstag, 1. Februar 2018

Warum wir einen Verein benötigen - DARC quo vadis

Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft gehen immer schneller von statten. Dabei stehen wirtschaftliche Interessen meist im Vordergrund vor sozialen Interessen. Während vor etlichen Jahren noch der Mensch und Gemeinschaft einen größeren Stellenwert hatten, dominiert nun der reine Profit. Zudem wird die Welt durch die Globalisierung immer komplexer. Aus diesen Gründen kann der Einzelne zunehmend weniger ausrichten um sich seine nähere und weitere Umwelt zu gestalten. Eigene Freiheiten werden auch im liberalen Deutschland zunehmend beschnitten. Noch vor etlichen Jahren lernte jedes Kind, dass man in einer Gemeinschaft wie Dorfgemeinschaft, Familie oder Verein gut aufgehoben ist. Die verwirrte 68iger Generation hat Gemeinschaft und Familie diskreditiert. Dies führte zur heutigen Situation. Ein Großteil der Bevölkerung lehnt entweder traditionelle Werte und Strukturen ab oder lebt sie zu mindestens nicht mehr. Das hat auch Auswirkungen auf unser Hobby. Ziel des DARC muss sein, seine Mitglieder durch Argumente, Angebote und Strukturen und somit durch ein aktives Vereinsleben, Vereinsabende und gemeinsame Unternehmungen wieder enger zusammen zu führen. Vorteile des "Schwarmdenkens und -lebens" müssen greifbar werden. Dies kann nur vom Einzelnen ausgehend über die örtliche Gemeinschaft bis hin nach oben getragen werden.

Ähnlich der Lichtverschmutzung am nächtlichen Himmel unter der Mensch und Umwelt leiden, haben Funkamateure mit der "Verschmutzung" der von ihnen genutzten Frequenzen zu kämpfen. In Ohnmacht vor der globalen Lawine störender Billigprodukten und in Ergebenheit vor der profitorientierten Industrie kommt der Staat seiner Schutzpflicht dem Bürger gegenüber aktuell nicht nach. Zudem sind die Amateurfunkfrequenzen und damit die Existenz des Amateurfunks durch die Begehrlichkeiten der Industrie latent gefährdet.  Eine Lösung dieser Probleme kann nur auf europäischer und internationaler Ebene erfolgen. Wer soll Lösungen herbeiführen, wenn nicht ein von vielen Mitgliedern getragener Verein. Der DARC muss mit Unterstützung der IARU eine Lobby in den zuständigen nationalen und internationalen Gremien etablieren.

In Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten heutzutage verschiedenste Bereiche zur Bearbeitung komplexer Aufgabenstellungen zusammen. Parallelen sind auch im Amateurfunk zu finden, der sich seit langem nicht mehr ausschließlich mit der Übermittlung von Inhalten per Tastfunk oder Sprache beschäftigt. Problemlösungen mittels Computer, Satellitenfunk, das internetaffine HAMNET, digitale Übertragungsverfahren und seit kurzem endlich wieder semiwissenschaftliche Projekte, die flächendeckende Erfassung der EMVU oder die Wellenausbreitung aus der Antarktis sind hier zu nennen. Es täte dem DARC gut das enge Korsett des "Funks" zu verlassen, nicht mehr über Amateurfunk sondern über Amateurkommunikation zu sprechen. Der Verein sollte sich umfassender aufstellen. Engere Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Schulen sind genauso wünschenswert wie  engere Netzwerke zu Amateurastronomie, Modellbau und anderen Hobbies ähnlich der Annäherung zur Makerszene. Warum nicht an eine "Gesellschaft für Amateurwissenschaft und Technik" denken, in der man nur einmal Beitrag zahlt und in verschiedensten Richtungen tätig werden kann. In Anbetracht des Nachwuchsmangels werden Industrie und Staat ein solches Konstrukt gerne fördern.

Schon die o.g. Beispiele zeigen, dass unser Hobby ohne eine starke Vertretung keine Zukunft haben wird. Jedoch ist jede Gemeinschaft nur so stark wie ihre Mitglieder. Hier möge sich jeder fragen, was er in der Vergangenheit für die Gemeinschaft geleistet hat. Jeder möge sich fragen ob Nörgeleien oder Vereinsaustritte das Mittel der Wahl sind oder ob konstruktive Kritik und Mitarbeit angezeigt sind. Nichts gibt es umsonst. Ich zahle gerne meinen Beitrag zum Ganzen.

An den VFDB ist die Frage zu richten, ob er weiterhin als eine von dem Nachfolger seines ehemaligen Sponsors ungeliebte Splittergruppe existieren möchte oder sich zum Wohle des Ganzen mit dem DARC verbündet. Analog sind auch andere Klein- und Kleinstgruppen dazu angesprochen.

Die Saat der Zukunft wächst im Einzelnen. Die Ernte werden wir gemeinsam einbringen.

(Quelle: DL4KAL)