Unsere Welt ist geprägt durch Naturwissenschaft und Technik. Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) ist eine notwendige Voraussetzung, um die moderne Welt zu verstehen, in ihr zu bestehen, und Herausforderungen der Menschheit durch Innovationen in diesen Feldern lösen zu können. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Technologisierung nahezu aller Lebensbereiche liegt darin auch ein wesentlicher Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur verantwortlichen Mitgestaltung unserer Zukunft.

Redaktion DL4KAL

Donnerstag, 19. April 2018

Technik Flohmarkt Siebengebirge am 05.05.2018

Am Samstag, dem 05. Mai , von 09:00 - 14:00 Uhr (MESZ) findet unser traditioneller Technik-Flohmarkt auf der Parkplatzfläche vor unserem OV-Heim statt (Anschrift: An der Dohlenhecke 1, 53639 Königswinter). Der OV Siebengebirge lädt alle Funkbegeisterten, Interessierten und Aussteller ein, sich wieder in geselliger Atmosphäre zu treffen und das gemeinsame Hobby zu erörtern. Unsere mittlerweile krisenerprobte Küche sorgt wieder für das leibliche Wohl. Die Küche öffnet um 08:30 Uhr und bietet für alle früh angereisten Besucher ein zweites Frühstück, mit Kaffee, Kaltgetränken und belegten Brötchen. Während des Flohmarkts kann jeder Besucher und Aussteller neuwertige oder gebrauchte Technik gebührenfrei veräußern. Es wird empfohlen eigene Tische mitzubringen, oder direkt aus dem Kofferraum anzubieten. Gegen eine kleine Gebühr kann ein Tisch (80cm x 160cm) gemietet werden, doch der Vorrat an Tischen ist begrenzt. Der Aufbau ist ab 08:00 Uhr möglich. Die Aussteller mögen sich bitte vorher anmelden, damit wir besser planen können (Anmeldung unter db9mw(at)darc.de oder telefonisch unter 02224 80158).

Montag, 26. Februar 2018

MakerSpace Bonn e.V. – Eröffnung am 03.03.2018


Der MakerSpace Bonn e.V. lädt ein zur Eröffnung seiner Räumlichkeiten

Ehrenamtliche Initiative ermöglicht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Codieren, Programmieren-Lernen, Basteln mit Elektronik u.v.a.m.

Der MakerSpace Bonn e.V. öffnet erstmals seine Türen und lädt alle Interessierten sehr herzlich dazu ein.

Die Eröffnung .ndet statt am Samstag, dem 03.03.2018, ab 15Uhr in der Kennedyallee 18-20 in 53175 Bonn Plittersdorf. Dort befindet sich ein Telekom Technik Gebäude, in dessen erstes Stockwerk jetzt der MakerSpace Bonn eingezogen ist.

Der 2017 gegründete Verein ist der Träger und Betreiber dieser offenen Werkstatt und Mitglied im „Verbund Offener Werkstätten e.V.“. Das geplante Angebot reicht von Zeiten zum Basteln an eigenen Projekten, über Workshops und Vorträgebis zu Veranstaltungen wie Repair-Cafés oder regelmäßigenTreffen lokaler Gruppen. Die Ausstattung wird kontinuierlich erweitert. Dabei ist der gemeinnützige Verein auf Sach- und Geldspenden angewiesen. Zu Beginn gibt es bereits mehrere Elektronik-Arbeitsplätze, PCs, Werkzeug zur Holz- und Metallbearbeitung, mehrere 3D-Drucker und einen Lasercutter. Der Verein hat sich die Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Bildung im Zeitalter der Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben.

Dabei ist die Philosophie der Initiatoren Stefan Wolfrum und Salim Deeb die Aktivierung der Gemeinschaft: „Neugierde und Forschergeist im Bereich der MINT Fächer, gepaart mit Kreativität und Wissenstransfer untereinander sollen hier gefördert werden“, sagt Wolfrum. „Jeder der bereit ist, sein Wissen oder seine Fertigkeiten weiterzugeben, ist genauso willkommen, wie der Neugierige oder der Anfänger“, fügt sein Partner Deeb hinzu.

So stehen demnächst Kurse zum Programmieren-Lernen, zur Einführung in Microcomputer (Calliope, Arduino), zum Löten- Lernen, zur Einführung in die Elektronik etc. auf dem Plan.

Mittelfristig wird auch das Reparieren von Fahrrädern, das Bedrucken von Materialien, das CNC-Fräsen und das Nähen (mit Nähkursen) im MakerSpace Bonn möglich sein. Geplant ist, die Räumlichkeiten auf Anfrage auch Gruppen/Teams/Firmen zur Verfügung zu stellen, wenn gerade keine offenen Werkstattzeiten oder andere Veranstaltungen stattfinden.

Die Parkmöglichkeiten vor Ort sind begrenzt (Straßenrand). Nutzen Sie daher bitte öffentliche Verkehrsmittel, z.B. die Bus-Linien 610/631/637/638 (Haltestelle Deutsche Forschungsgemeinschaft) oder die Stadtbahn-Linien 16, 63, 67 (Haltestelle Hochkreuz/Deutsches Museum Bonn, dann knapp
5 Minuten Fußweg in die Kennedyallee).

Kontakt: MakerSpace Bonn e.V.
Vorstand: Stefan Wolfrum, Salim Deeb

hallo@makerspacebonn.de

https://makerspacebonn.de

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Donnerstag, 8. Februar 2018

EMV-Umfrage zum Grundrauschen

Auf der Webseite des DARC-EMV-Referates ist eine Umfrage zum Grundrauschen onlinegegangen. Die Mitarbeiter des EMV-Referates freuen sich über rege Teilnahme, um ein möglichst genaues Bild über die elektromagnetische Umgebung zu erhalten. Die Information ist für die Lobbyarbeit des DARC e.V. essentiell.

Die Umfrage erhebt nicht den Anspruch einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit, sondern dient dazu, eine Übersicht zu erhalten, wem wo, auf welchem Band der Funkverkehr durch nicht naturgegebene Störungen verleidet wird.

Bitte beachten Sie beim Ausfüllen des Formulars auf folgende Hinweise:

1. Nur die Uhrzeit der Messung eintragen, nicht die Uhrzeit des Listeneintrags verwenden.
2. Bei verwendetem Gerät unbedingt darauf achten, dass der Vorverstärker ausgeschaltet ist und das bei der Gerätebezeichnung nur der Gerätename steht, z.B. FT-991 oder TS-590.
3. Auf allen Bändern dieselbe Bandbreite verwenden.
4. Nur eine der drei Pegel-Spalten benutzen, bei S-Meter nur den S-Wert eintragen, z.B. 9 oder 910 für S9+10 dB.

Treffen der SDR - Nutzer Raum Köln / Bonn 15.02.2018, Fachvortrag QRP uBitX

Am Donnerstag, dem 15.02.2018 findet ab 15:00 Uhr ein Treffen der Nutzer von Software Defined Radio in den Räumen des DARC - Ortverbandes Siebengebirge statt. In zwangloser Runde wollen wir uns über Erfahrungen austauschen und ggf. regelmäßige Treffen oder Workshops planen. Jeder Teilnehmer darf nach Wunsch sein Gerät vorstellen. Der Versammlungsort ist: An der Dohlenhecke 1, 53639 Königswinter . Nach der Veranstaltung ist jeder eingeladen am Vereinsabend des Ortsverbandes teilzunehmen. Es wird einen interessanten Fachvortrag geben.

Erhard (DF3FY) berichtet ab 19:00 Uhr über seine Erlebnisse mit dem QRP Spaß aus Indien

 Folgende Punkte werden in dem Vortrag behandelt:

 * Einbau in ein HF-taugliches Gehäuse
 * Modifikation und Abgleich der Endstufe
 * ALC-Nachrüstung
 * Einstellung des NF-Teils
 * Nachrüstung eines Sprachprozessors

 * Update der Firmware inkl. der dazu erforderlichen Software-Umgebung

Wir hoffen auf rege Teilnahme. Alle Mitglieder und Funkfreunde sind herzlichst eingeladen.

Die Schweizer Bake auf 5291 KHz

Die Redaktion macht auf ein Bakenprojekt in der Schweiz aufmerksam. Seit 2014 betreibt die Sektion Sursee der USKA eine Bake zur Beobachtung der Ausbreitungsbedingungen im 60m-Band. Die Bake in JN47BE sendet jeweils zur vollen Minute auf 5291 Khz. Die Sendeleistung wird schrittweise von 10 Watt bis auf 10 Milliwatt verringert. Als Antenne wird ein NVIS-Dipol verwendet.  Die Betreiber freuen sich über Empfangsberichte.

Mehr zur Bake in einem Bericht aus der USKA - Vereinszeitung. 

Donnerstag, 1. Februar 2018

Warum wir einen Verein benötigen - DARC quo vadis

Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft gehen immer schneller von statten. Dabei stehen wirtschaftliche Interessen meist im Vordergrund vor sozialen Interessen. Während vor etlichen Jahren noch der Mensch und Gemeinschaft einen größeren Stellenwert hatten, dominiert nun der reine Profit. Zudem wird die Welt durch die Globalisierung immer komplexer. Aus diesen Gründen kann der Einzelne zunehmend weniger ausrichten um sich seine nähere und weitere Umwelt zu gestalten. Eigene Freiheiten werden auch im liberalen Deutschland zunehmend beschnitten. Noch vor etlichen Jahren lernte jedes Kind, dass man in einer Gemeinschaft wie Dorfgemeinschaft, Familie oder Verein gut aufgehoben ist. Die verwirrte 68iger Generation hat Gemeinschaft und Familie diskreditiert. Dies führte zur heutigen Situation. Ein Großteil der Bevölkerung lehnt entweder traditionelle Werte und Strukturen ab oder lebt sie zu mindestens nicht mehr. Das hat auch Auswirkungen auf unser Hobby. Ziel des DARC muss sein, seine Mitglieder durch Argumente, Angebote und Strukturen und somit durch ein aktives Vereinsleben, Vereinsabende und gemeinsame Unternehmungen wieder enger zusammen zu führen. Vorteile des "Schwarmdenkens und -lebens" müssen greifbar werden. Dies kann nur vom Einzelnen ausgehend über die örtliche Gemeinschaft bis hin nach oben getragen werden.

Ähnlich der Lichtverschmutzung am nächtlichen Himmel unter der Mensch und Umwelt leiden, haben Funkamateure mit der "Verschmutzung" der von ihnen genutzten Frequenzen zu kämpfen. In Ohnmacht vor der globalen Lawine störender Billigprodukten und in Ergebenheit vor der profitorientierten Industrie kommt der Staat seiner Schutzpflicht dem Bürger gegenüber aktuell nicht nach. Zudem sind die Amateurfunkfrequenzen und damit die Existenz des Amateurfunks durch die Begehrlichkeiten der Industrie latent gefährdet.  Eine Lösung dieser Probleme kann nur auf europäischer und internationaler Ebene erfolgen. Wer soll Lösungen herbeiführen, wenn nicht ein von vielen Mitgliedern getragener Verein. Der DARC muss mit Unterstützung der IARU eine Lobby in den zuständigen nationalen und internationalen Gremien etablieren.

In Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten heutzutage verschiedenste Bereiche zur Bearbeitung komplexer Aufgabenstellungen zusammen. Parallelen sind auch im Amateurfunk zu finden, der sich seit langem nicht mehr ausschließlich mit der Übermittlung von Inhalten per Tastfunk oder Sprache beschäftigt. Problemlösungen mittels Computer, Satellitenfunk, das internetaffine HAMNET, digitale Übertragungsverfahren und seit kurzem endlich wieder semiwissenschaftliche Projekte, die flächendeckende Erfassung der EMVU oder die Wellenausbreitung aus der Antarktis sind hier zu nennen. Es täte dem DARC gut das enge Korsett des "Funks" zu verlassen, nicht mehr über Amateurfunk sondern über Amateurkommunikation zu sprechen. Der Verein sollte sich umfassender aufstellen. Engere Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Schulen sind genauso wünschenswert wie  engere Netzwerke zu Amateurastronomie, Modellbau und anderen Hobbies ähnlich der Annäherung zur Makerszene. Warum nicht an eine "Gesellschaft für Amateurwissenschaft und Technik" denken, in der man nur einmal Beitrag zahlt und in verschiedensten Richtungen tätig werden kann. In Anbetracht des Nachwuchsmangels werden Industrie und Staat ein solches Konstrukt gerne fördern.

Schon die o.g. Beispiele zeigen, dass unser Hobby ohne eine starke Vertretung keine Zukunft haben wird. Jedoch ist jede Gemeinschaft nur so stark wie ihre Mitglieder. Hier möge sich jeder fragen, was er in der Vergangenheit für die Gemeinschaft geleistet hat. Jeder möge sich fragen ob Nörgeleien oder Vereinsaustritte das Mittel der Wahl sind oder ob konstruktive Kritik und Mitarbeit angezeigt sind. Nichts gibt es umsonst. Ich zahle gerne meinen Beitrag zum Ganzen.

An den VFDB ist die Frage zu richten, ob er weiterhin als eine von dem Nachfolger seines ehemaligen Sponsors ungeliebte Splittergruppe existieren möchte oder sich zum Wohle des Ganzen mit dem DARC verbündet. Analog sind auch andere Klein- und Kleinstgruppen dazu angesprochen.

Die Saat der Zukunft wächst im Einzelnen. Die Ernte werden wir gemeinsam einbringen.

(Quelle: DL4KAL)

Freitag, 19. Januar 2018

Antarktis-Bake aktiv


Am Nachmittag des 15. Januar wurde der Multiband-Empfänger der neuen permanenten WSPR Bake DPØGVN in der Antarktis in Betrieb genommen. Sie ist aktiv von der deutschen Forschungsstation "Neumayer III" des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung. Die Installation ist Teil eines wissenschaftlichen Projekts der Technischen Universität München in Kooperation mit der Universität Bremen und dem Deutschen Amateur Radio Club (DARC). Die Bake befindet sich noch im Test und wird gelegentlich zur Konfiguration und Optimierung von Antennen und Software heruntergefahren, bevor sie an der endgültigen Stelle montiert werden kann. Zur Zeit gibt es drei Radiospezialisten in der Forschungsstation, die alle Funkamateur und DARC-Mitglieder sind
(Felix DL5XL, Matthias DH5CW und Daniel, DL1SU). Die verwendete Technologie besteht aus einem WSPR-Multiband-Empfänger auf Basis eines Red Pitaya-Minicomputers, der gleichzeitig bis zu acht HAM-Bänder von 160 m bis 6 m überwachen und mehrere hundert Empfangsberichte pro Stunde in das WSPR-Net einspeisen kann. Inzwischen wurde auch der 5-Watt-Multiband-Sender in Betrieb genommen, der an einer 5-Meter-Procom-Vertikalantenne mit einem Netzwerk arbeitet. Die ersten Betriebsergebnisse haben alle Projektteilnehmer positiv überrascht. Nach ein paar Tagen im Dienst, hat DPØGVN bereits mehrere tausend Spots erhalten. Dies liegt an einer extrem ruhigen Lage, weit weg von jeder menschlichen Zivilisation und von Menschen verursachten Störquellen. Das Leuchtturmprojekt in der Antarktis wurde von zwei Professoren gefördert, die auch Funkamateure sind. Einer ist Prof. Dr. med. Ulrich Walter, DG1KIM, wissenschaftlicher Astronaut von der ESA und Professor für Weltraumtechnologie an der Technischen Universität München. Auch beteiligt ist der bekannte SDR-Spezialist Prof.Dr. Michael Hartje, DK5HH, von der Universität Bremen, der sich um die Softwarelösungen bemühte. Der DARC ist eng in das Projekt eingebunden, da die Gemeinschaft der Funkamateuren ein "Schwarmprojekt" ermöglicht, um die Datenbank zur systematischen wissenschaftlichen Bewertung der Ausbreitungswege in Polarregionen zu erstellen. Die Geräte für dieses wissenschaftliche Projekt wurden von einer Gruppe freiwilliger deutscher Funkamateure entwickelt.

(Quelle: qrz.com)

Donnerstag, 11. Januar 2018

Aktion Pro Analog gegründet

Am letzten Dienstag, dem 09.01.2018 gründete sich in der Nähe von Köln die "Aktion Pro Analog". Die Mitglieder wollen sich bewusst anarchisch organisieren und lehnen jegliche gefestigte Strukturen, wie sie zum Beispiel in Vereinen vorkommen ab. Ziel der Aktion soll eine Förderung der analogen Sprachübertragung im Amateurfunk sein. Digitale Übertragungsverfahren sollen  vor allem bei Relaisfunkstellen auf das für einen experimentellen Funkdienst unbedingt notwendige Maß zurück gebaut werden. Insbesondere sollen digitale Relaisfunkstellen in bisher dem Analogfunk zugewiesenen Bereichen nicht mehr zulässig sein. Ausdrücklich sprachen sich die Anwesenden für eine zentral gesteuerte und professionelle Funknetzplanung analoger Relaisfunkstellen aus. Das Echolinknetz soll gefördert und dessen Möglichkeiten bekannt gemacht werden. Es liegen bereits zahlreiche Meldungen von zukünftigen Unterstützern der Aktion vor.

Freitag, 22. Dezember 2017

Funkstörung was tun? Störungsmeldung an die BNetzA

Präventive Funkschutzmassnahmen seitens der dafür zuständigen Behörde BNetzA finden nach wie vor nur in völlig ungenügendem Maße statt!

Die Folge ist eine sich immer weiter verschlechternde EMV-Situation, unter der wir nicht nur als Funkamateure leiden, sondern bereits auch als normale Bürger.
Insbesondere treten vermehrt Schaltwandler ohne jegliche Abblockmassnahmen in Erscheinung, die inzwischen sogar im VHF/UHF-Bereich schädliche Funkstörungen verursachen. Das sind diese Fälle von gestörtem DAB / DVBT - Empfang, trotz ausreichend vorhandenen Versorgungsfeldstärken.

Zoll und BNetzA-Marktaufsicht sind inzwischen mehr denn je gefordert, nicht-EMVG-konforme Produkte zu beschlagnahmen.

Funkstörungen dürfen nicht hingenommen werden, sondern müssen konsequent an die Behörde gemeldet werden.

Jeder von elektromagnetischen Störungen betroffene Funkamateur / Rundfunkhörer muß diese selbst an die BNetzA melden: funkstörung(at)bnetza.de und bitte in Kopie an DARC(at)darc.de

Für DARC-Mitglieder gibt es dazu Hilfe von Mitarbeitern in den Distrikten und des DARC-EMV-Referats:
- beim Verfassen schriftlicher Meldungen über elektromagnetische Störungen an die BNetzA
- Fachliche Begleitung der anschließenden Störungsfallbearbeitung
- Hilfe bei der Erstellung eines Artikels zum Störungsfall in der CQ DL

Eine Schriftt für Schritt Anleitung zur Erstellung einer Störungsmeldung und der Störungsbeseitigung durch die BNetzA finden Sie hierpdf

Beispiele:
Störungsmeldungen zu PLC-Anlagen von DL8MCG: pdf pdf pdf
Störungsmeldung zu "LED-Beleuchtung stört DAB-Empfang" von DM5HR:  pdf

Bei Meldungen elektromagnetischer Störungen an die BNetzA bitte das DARC-EMV-Referat immer mit in Kopie nehmen, denn der DARC führt dazu eine eigene Statistik.
Eine aktuelle Selbsterklärung sollte bereit gehalten werden, für den Fall, daß die BNetzA-Mitarbeiter diese sehen möchten. Normalerweise ist das jedoch nicht der Fall.

An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich empfehlen, VOR dem Absenden einer Meldung über elektromagnetische Störungen an die BNetzA, sich mit dem zuständigen Mitarbeiter im EMV-Referat oder dem Distriktsreferenten des DARC Kontakt aufzunehmen! 

(Quelle: DARC)

Sonntag, 8. Oktober 2017

Amateurfunkdient benötigt Erneuerung

Der Amateurfunkdienst braucht eine Renaissance, und der erste Schritt dazu ist, sich von dieser Hobby-Haltung zu lösen und zu erkennen, dass es eine Amateurfunkwissenschaft ist. Quelle: SARL, Übersetzung: Tom Kamp, DF5JL

Funkamateure sollten mit der Zeit Schritt halten

Funkamateure hinterließen in der Geschichtsschreibung deutlich ihre Spuren, als sie die Möglichkeit entdeckten, über Funk auf den Kurzwellenbändern weltweit zu kommunizieren, indem sie die Funktelegraphie benutzten, was der richtige Begriff für CW ist.

Zehn Jahre später entdeckten sie, dass auf UKW Funkkontakte über eine Sichtverbindung hinaus möglich sind, zur Überraschung der damaligen Funkexperten.

Unsere frühen Funkamateure waren echte Experimentatoren, Forscher und Pioniere, und sie entwickelten die Technologien im Amateurfunk in ihrer Zeit immer weiter. Heute sind viele Funkamateure nicht mehr daran interessiert, zu experimentieren, sondern sie möchten nur noch Spaß mit ihrem Hobby haben.

Viele Kurzwellen-Rundfunkstationen haben geschlossen, und kommerzielle Funkdienste sind auf die Satellitenfrequenzen gewechselt, wo Digitales Satellitenfernsehen (DVB-S) bereits gut etabliert ist. Dazu gehört auch der Seefunkdienst, der die Kurzwelle und auch die Morsetelegraphie auf den Seewegen benutzte, bis auch er zum Satelliten wechselte und nun hier über Sprach- und Datenverbindungen kommuniziert. Es ist das VHF-, UHF- und SHF-Spektrum, das heute von der kommerziellen Funkwelt sehr gefragt ist.

Alles bisher Genannte bedeutet nicht, dass Funkamateure die Kurzwelle oder CW aufgeben sollten, aber sie sollten versuchen, mit den gegenwärtigen Entwicklungen Schritt zu halten und ihre Kenntnisse über das VHF-Spektrum und die höheren Frequenzen zu erweitern, wo die Zukunft des Funks einschließlich der digitalen Kommunikation liegt.

Die IARU ist bereits besorgt über das mangelnde Interesse der jüngeren Generationen am Amateurfunk, und wenn es weiter nachlässt, dann ist sein Überleben fraglich. Die jüngeren Generationen sind sehr computerbezogen, ihre Interessen unterscheiden sich deutlich von denen der Oldtimer von Vorvorgestern im Amateurfunk, und wir sollten uns das vor Auge halten. Der Amateurfunkdienst braucht eine Renaissance, und der erste Schritt dazu ist, sich von dieser Hobby-Haltung zu lösen und zu erkennen, dass es eine Amateurfunkwissenschaft ist, mit Experimenten, Forschung und Pioniergeist.

Zweitens sollte der Amateurfunkdienst sein Feld erweitern und die Radioastronomie für die zukünftige Weltraumkommunikation mit einschließen, die derzeit eine Distanz von mehr als 21 Milliarden Kilometern zur Erde überbrücken kann. Ein breiteres Funkfeld, das durch die neueste Funktechnik erweitert wird, wird spannender, attraktiver und hat einen viel größeren Reiz für die neuen Generationen mit ihrem offenen und anspruchsvollen Geist. Sie werden die neue Ära der Raumfahrt in den nächsten zehn Jahren miterleben, und das könnte die Lebensdauer des Amateurfunkdienstes für weitere 100 Jahre verlängern.

SARL (Südafrikanische Radio-Liga) via Southgate Amateur Radio News

Donnerstag, 7. September 2017

"Unsichtbare Umweltverschmutzung scheint kein Thema"

Rundfunkhörer und Funkamateure entsetzt über aktuelles Vorgehen der Regierung


„Momentan dreht sich in Deutschland alles um saubere Luft. Doch was ist mit der elektromagnetischen Verschmutzung der Umwelt, die man nicht sofort riecht oder sieht?“, fragt Christian Entsfellner. Der Funkamateur ist im DARC-Vorstand tätig und kennt sich aus mit der aktuellen Gesetzeslage, die ihm große Sorgen bereitet. „Nach Analyse des neuen Gesetzes über die Elektromagnetische Verträglichkeit stellen wir mit Entsetzen fest, dass trotz der Einwände und Stellungnahmen unserer Experten sowie einer Petition und mahnender Briefe hochrangiger Wissenschaftler seitens der Regierung keine klaren Regeln zur Sicherstellung eines EU-Richtlinien konformen Funkschutzes in das Gesetz eingeflossen sind. Die fortschreitende elektromagnetische Umweltverschmutzung, u.a. auch durch nicht EMV-konforme LED-Lampen, ist zwar nicht sichtbar, aber insbesondere für Radiohörer und Funkamateure deutlich hörbar“, formuliert er zu Recht empört.
Die Funkamateure machen sich schon seit Jahren Sorgen um die funktechnische Nutzbarkeit der elektromagnetischen Umwelt. Nicht nur der Amateurfunkdienst ist bedroht, auch andere funkbasierte Systeme sind betroffen. So entsprechen die Auswirkungen auf den Radioempfang beispielsweise keinesfalls dem Stand der Technik. 
Auch der Bayerische Rundfunk kritisiert auf seiner technischen Webseite die zunehmend gestörten  DAB+ Aussendungen. Dort heißt es „LED-Lampen sind stromsparende Lichtquellen und finden daher immer breitere Anwendung. Sie sind jedoch häufig auch die Ursache von Funkstörungen, unter anderem bei DAB+ -Programmen. Quelle: darc.de

"Funk"elnde Sterne im Havelland

Wilhelm, DL4KAL wird mit dem Wohnmobil vom 11.September an in Richtung Havelland unterwegs sein. Dort wird er in Gülpe am 7. Westhavelländer Astronomietreffen teilnehmen. Im dortigen Sternenpark treffen sich zahlreiche Sternbeobachter aus dem In- und Ausland um unter hoffentlich wolkenfreiem Himmel die einzigartige Dunkelheit zur Sternbeobachtung zu nutzen. DL4KAL wird zwischen 19:00 Uhr und 21:00 Uhr im oberen Teil des 40m - Bandes zu hören und zu arbeiten sein. Die genauen Daten werden per APRS stets aktuell gemeldet und sind unter dem LINK einsehbar. Wilhelm wird während der betriebsfreien Zeit seine WSPR-Bake im 40m-Band für Ausbreitungstests aktivieren.

Dienstag, 8. August 2017

Vortrag Sputnik1 und die Russische Raumfahrt

Raumfahrtbegeisterte sind am Donnerstag, dem 19.10. um 19:00 Uhr in das Vereinsheim der Funkamateure in Königswinter-Sandscheidt, An der Dohlenhecke 1 eingeladen. Wilhelm Hombach, DL4KAL wird mit einem Vortrag über die Geschichte von Sputnik 1 in das Thema einführen. Danach berichtet der Amateuratronom Thomas Venohr mit dem Schwerpunkt Raumfahrt von seinen Besuchen in den Museen der Russischen Förderation. Die Vorträge sind kostenlos.


Mittwoch, 5. Juli 2017

WSPR-Funkbake in der Antarktis

Die TU München, das Institut für Raumfahrttechnik, plant das Errichten und den Betrieb einer WSPR-Funkbake in der Antarktis. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, und der Hochschule Bremen als innovatives wissenschaftliches Projekt betreut. Die Projektleitung hat Prof. Dr. Ing. Ulrich Walter, DG1KIM, Ordinarius für Raumfahrttechnik an der TU München und ehemaliger D2-Astronaut.  Mehr
(Quellen: darc.de)